| Acid Wash |
Waschart, bei der chlorgetränkte Bimssteine zugefügt werden, um der Jeans
harte Kontraste zu verleihen. |
| Anti Fit |
Bequeme Jeansform durch den aussergewöhnlich weiten Schnitt. |
| Atlasbindung |
oder Atlas ist eine Grundbindung und braucht
zum Weben mindestens 5 Schäfte. Es entsteht eine glatte
Oberfläche mit einem charakteristischen Glanz. Atlas ist daher die Bindung
für Damast, bei dem Flächen mit Kettatlas und Schussatlas
im grossflächigen Wechsel zur Musterung eingesetzt werden. |
| Authentic |
Durch die Behandlung mit Bimssteinen oder Enzymen erhält die Jeans das
Aussehen einer getragenen Hose. Bezeichnet ausserdem original Jeans-Qualitäten. |
| baggy |
Überweiter Jeans-Style mit extremer Fussweite (ab 44 cm) und einem sehr tiefen Schnitt. |
| Baumwolle |
ist ein strauchartiges Malvengewächs, dessen Fruchtkapseln Samenkörner
mit anhaftenden, flaumigen Fasern enthalten. Mit der Reife der Fruchtkapseln
springen sie auf. Die Fasern sind grau/weiss und verhältnismässig kurz.Baumwolle
braucht bestimmte Boden- und Klimabedingungen und kann daher nur in den
tropischen bis subtropischen Regionen der Erde angebaut werden.Die Heimat
der Baumwolle ist Indien und China, wo sie schon im frühen Altertum angebaut
wurde. Die erste Baumwolle aus Indien kam im Mittelalter nach Europa. Als
Rohmaterial spielte die Baumwolle hier erst vom späten MA an eine gewisse
Rolle. Nach Erfindung der Spinn- und Webmaschinen gewann die Baumwolle an
Bedeutung. Im 19. Jahrhundert entstanden die grossen Baumwollplantagen u.a.
im Süden der USA. Heute ist Baumwolle die wichtigste und meist verwendete
Textilfaser der Erde. Der kurzen Fasern wegen war Baumwolle mit den früheren
Handspinngeräten schwierig zu verspinnen. |
| Bell Bottom |
Flower-Power-Style, der sich auszeichnet durch den charakteristischen
Schlag. Die Jeans sitzt nur knapp auf den Hüften. |
| Big E |
Sammlerbegriff steht für alte Levi's Produkte, bei welchen
bis 1971 im Schriftzug Levi's der Buchstaben E gross geschrieben wurde. |
| Blue Denim |
Klassischer Jeansstoff. Die Kettfäden (verlaufen im Gewebe
längs) sind blau, der Schussfaden (verläuft im
Gewebe quer) ist weiss. |
| Bomber Washed |
Waschart, bei der die bereits mit Steinen gewaschene Jeans durch ein spezielles
Verfahren am Oberschenkel und Gesässbereich stark aufgehellt wird. |
| Boot Leg |
Jeansform mit grosszügiger Beinweite, um auch über Boots getragen werden
zu können. |
| Button-Fly |
Bezeichnung für den Hosenladen mit Knopfverschluss. Das Gegenstück dazu ist
der Hosenladen mit Reissverschluss (Zip Fly). |
| Casualwear |
Ausdruck für lockere aber Form wahrende Mode. |
| Chinos |
Das Wort Chinos geht hervor aus dem Wort China. Die Chinesen verkauften
während des zweiten Weltkrieges die von Grossbritannien exportierten Baumwollhosen
an die auf den Philippinen stationierten US G.I.'s, die der Hose ihren besonderen
Namen gaben. Es sind Bundfaltenjeans mit einem elegantem Schnitt und steilen
Einschubtaschen Mit diesem salonfähigeren Stil können sie auch in der
Geschäftswelt getragen werden.
|
| Clubwear |
Szene-Mode, die einem schnellen Wandel unterworfen ist. |
| Comfort Fit |
Jeansform, die sich durch ihre Bequemlichkeit auszeichnet: Das Bein ist
gerade und weit geschnitten, der Bund sitzt lässig. |
| Denim |
Original Jeansstoff. Denim leitet sich umgangssprachlich von Serge de
Nîmes ab, und verweist auf eine lange Tradition der Textilproduktion. Bereits
im 17 Jahrhundert war die südfranzösische Stadt Nîmes für ihre haltbaren
Stoffe bekannt. Das Geheimnis dieser Stoffe lag in der Bindung Serge Köper
mit der sie gewebt wurden: Serge de Nîmes. |
| Doppelköper |
ein Köper, bei dem jeder Schussfaden
immer unter und über die gleiche Anzahl Kettfäden
läuft. Die mit Doppelköper gewebten Stoffe sehen rechts und links gleich
aus. (Oberbegriff Grundbindung). |
| Enzyme Wash |
Waschart, bei der Enzyme hinzugefügt werden, um die Textilien zu bleichen.
Alternative zur mechanischen Behandlung (z.B. Stone Washed). |
| Finishing |
Verfahren der Denim-Herstellung: Die Textilien erhalten durch entsprechende
Bearbeitung ein besseres Aussehen, Glanz und höhere Festigkeit. |
| Five Pocket |
Eine kleine fünfte Tasche in der rechten Vordertasche verleiht der Basic
Jeans ihren Namen. Primär für das Versorgen der Taschenuhr oder als
Münztäschchen gedacht. |
| Flag |
Mit dem Namenszug der jeweiligen Marke versehen, befindet sich diese kleine
Flagge meistens auf der Gesässtasche. |
| Garment-Dyed |
Unkomplizierte Uni-Färbemethode, die am fertigen Stoff oder Stück vorgenommen
wird. |
| Gewebe |
ist ein aus zwei rechtwinklig miteinander verkreuzten Fadensystemen gebildeter
Stoff. |
| Grundbindungen |
sind die drei wichtigsten Bindungen Leinwand, Köper und Atlas, aus denen
alle weiteren Bindungsarten entwickelt werden können. |
| Hang Tag |
Anhängeschild, das an der Jeans angebracht ist, um über die Marke zu informieren |
| Heavywight Denim |
Bezeichnung für extrem schwere und strapazierfähige Denim-Stoffe. |
| Hot Pants |
Superknappe Shorts für Girls, frei nach dem Motto "Weniger ist mehr." |
| Indigo |
Ältester und wichtigster blauer Farbstoff, welcher entweder organisch - von der tropischen Pflanze Indigoferra
- oder heute meist synthetisch hergestellt, und zum
Färben von Denim verwendet wird. |
| Jacquard |
Aufwendige Webart. Benannt nach dem Erfinder Jacquart, der Ende des 18.Jahrhunderts
eine Webmaschine erfand, mit deren Hilfe grössere Produktionen hochwertiger
Stoffe mit dieser speziellen Webart möglich wurden. |
| Karotte |
Nach unten hin keilförmig zulaufender Jeansschnitt mit weitem Gesässbereich. |
| Kettatlas |
Atlasbindung, bei der vornehmlich die Kettfäden
auf der Oberseite liegen. Kettatlas ist auf der Gegenseite des Stoffes Schussatlas. |
| Kettfaden |
der Längsfaden im Gewebe. |
| Kettköper |
eine Bindungsart des Köper. Bei Kettköper liegen
vornehmlich die Kettfäden auf der Oberfläche des Gewebes.
|
| Köper |
oder Köperbindung ist eine der Grundbindungen
und braucht mindestens drei und mehr Schäfte. Es entsteht die charakteristischen
Köpergrate, schräge Linien im Gewebe.
Doppelköper, Kettköper,
Mehrgratköper, Schussköper,
Spitzköper. |
| Köpergrat |
in Verbindung mit der Köperbindung gebraucht. Es sind die schrägen oder
gezackten Linien, die durch das Gewebe laufen und
für diese Bindungsart charakteristisch sind. |
| Leibhöhe |
Gemessen wird der Abstand zwischen Schritt und Taille. Bei geringer Leibhöhe
sitzt die Jeans niedrig auf der Hüfte, was neben dem modischen Gesichtspunkt
auch funktionalen Zwecken dienen kann: Niedrige Leibhöhen eignen sich bei
grösserem Bauchumfang. |
| Leinwandbindung |
ist die Grundbindung mit der dichtesten Verflechtung
der Kett- und Schussfäden. |
| Lenghts |
Längen von Jeans werden in amerikanischen Inches angegeben. Gemessen wird
die Länge an der Innenseite vom Saum bis zum Schritt. Bei einer Jeans mit
den Massen 32/30 bezieht sich die erste Zahl auf die Bundweite, die zweite
Zahl auf die Schrittlänge. |
| Litze, Litzen |
jeder Kettfaden durchläuft eine Litze bzw. das
Litzenauge; eine Öse, die nach oben und unten Schlaufen hat, die wiederum
auf die Schaftleisten aufgereiht sind. Die Litzen können ganz aus Garn geknüpft
sein oder eine Öse aus Metall haben, das Maillon, der Rest ist Garn. Es
gibt auch Litzen ganz aus Metall. |
| Loose Fit |
Oberbegriff für Jeansformen, die im Gesäss grosszügig geschnitten sind und
nach unten keilförmig zulaufen (Karotte), und Hosen mit geradem weiten Beinverlauf
(Baggy). |
| Lycra |
Hochelastische Kunstfaser. Der Name ist geschützt durch die Firma Du Pont. |
| Mehrgratköper |
ist ein Köper, bei dem die Köpergrate
unterschiedliche Breite haben. |
| Mill Wash |
Verfahren zur Stoffveredelung. Der Denim wird vor der Weiterverarbeitung
vom Stoffhersteller vorgewaschen. |
| N.E. |
Kürzel für Number English. Definiert die Garnstärke von Denim-Stoffen. |
| One Washed |
Einfachste Waschart: Die Jeans wird lediglich in klarem Wasser gewaschen
und behält dadurch ihre tiefblaue Farbe. |
| Paperbag Waist |
Der Taillenbund ist überweit geschnitten und wird durch einen Gürtel soweit
zusammengezogen, dass der Eindruck einer gebundenen Papiertüte entsteht. |
| Patchwork Denim |
Jeans, die aus vielen kleinen Stoffstücken zusammengesetzt ist. |
| Pinto Wash Denim |
Erste bleached Denim. Durch das Hinzufügen von Bleichmittel in die Waschlauge
wird dem Stoff ein Teil der Indigo-Farbe entzogen, was der Jeans ein gleichmässiges
helleres Blau verleiht. |
| Pre-Shrunk |
Neueres Verfahren gegenüber den traditionellen Shrink to fit Jeans,
welche beim ersten Waschgang bis zu 10 % eingingen. Sogenannte Pre-Shrunk
Kleider gehen nach dem Waschen kaum mehr ein (in der Regel unter 3 %).
|
| Quarter Dip |
Färbemethode, die hellere Farbtöne erzielt, indem die Häufigkeit der Färbungen
reduziert wird. |
| Raw Denim |
Denim-Gewebe mit seinen ursprünglichen Qualitäten. Der Stoff ist steif,
weitgehend unbehandelt mit grau blauer Farbe. Erst durch das längere Tragen
passt sich die Jeans der jeweiligen Körperform durch Faltenwurf und Scheuerstellen
an. |
| Redlines |
Sammlerbegriff für alte Jeansmodelle vor 1981, welche bis dann bei den
Aussenabschlussnähten eine weisse Webkantenrand aufwiesen (siehe auch Begriff
Selvage). Zur Unterscheidung durchzogen die wichtigsten US-Jeansfirmen in den
weissen Webkantennähten unterschiedlich gefärbte Fäden, so z.B. steht ein roter Faden
für die Levi's Jeans, was bei Sammlern den Begriff "Redlines" eintrug. |
| Röhrenhose |
Sehr enganliegende, körperbetonende Jeansform. |
| Safety Stitch |
Besondere Steppnaht, die extrem beanspruchte Stellen durch eine zusätzliche
Naht festigt. |
| Schaft, Schäfte |
besteht aus zwei dünnen Leisten, auf die alle Litzen
aufgereiht sind, die gleich gesteuert werden sollen. |
| Selvage |
Sammlerbegriff für Jeans, welche bis ca. 1981 auf den alten schmalen Webstühlen
hergestellt wurden und deshalb an der Aussennaht eine typische weisse Webkante
aufweisen. Dies wurde von den Firmen Levi's, Lee und Wrangler sowie einigen
weiteren US-Jeansherstellern verwendet. |
| Schuss |
ist der Querfaden, auch Eintrag eines Gewebes. |
| Schussatlas |
Atlasbindung, bei der vornehmlich die Schussfäden
auf der Oberseite liegen. Schussatlas ist auf der Gegenseite des Stoffes
Kettatlas. |
| Schussfaden |
der einzelne Querfaden im Gewebe, auch Schuss. |
| Schussköper |
eine Bindungsart des Köper. Bei Schussköper liegen
vornehmlich die Schussfaden auf der Oberfläche
des Gewebes. |
| Shortalls |
Abkürzung für Short Overalls; Overalls mit kurzen Beinen. |
| Shotgun Denim |
Durchlöcherter Denim mit Hilfe von Schüssen oder besonderer Strapazierung
des Gewebes. |
| Shrink To Fit |
Ist ungewaschener, nicht abgeflammter, brettartig harter und tief dunkler fast
schwarzblauer Stoff, welcher nach dem ersten Waschgang um ca. 8-10 % eingeht und
erst dann eine dunkelblaue Farbe annimmt. Der Begriff "shrink to fit" wurde von den
Cowboys geprägt, welche ihre Bluejeanshosen bewusst nur am Körper tragend in den Flüssen
"wuschen" (Die Jacken wurden oft gar nie gewaschen). Durch das Eingehen passten sich die
Bluejeans hauteng den Körpern der Cowboys an, was gerade beim Reiten sehr wichtig war,
da dadurch die Probleme von wunder oder durchgescheuerter Haut massiv verkleinert werden
konnten. Dies prägte auch den Begriff von den Jeans als der "Zweiten Haut" der Cowboys. |
| Slim Fit |
Enge, figurbetonende Jeansform (z.B. Röhrenhosen) |
| Spitzköper |
ein Köper, bei dem die Köpergrate in gezackten Linien
durch das Gewebe laufen. |
| Stone Washed |
Traditionelle Waschart für Denim, die der Jeans den Look einer getragenen
Hose gibt. Die Optik entsteht durch eine Behandlung mit naturbelassenen
Bimssteinen. |
| Straight Fit |
Gängige Jeansform mit geradem Beinverlauf. |
| Streetwear |
Einst Szenemode der Rapper und Hip-Hopper der New Yorker Bronx, hat sich
der überweite Style bereits im Modemarkt etabliert. |
| Stretch Denim |
Zeichnet sich durch die hohe Elastizität des Materials aus, die durch
das Einweben elastischer Fasern, wie Elasthan oder Helanca (ca. 2%), erzeugt wird..
Stretch Denim wird bevorzugt für figurbetonte Jeansformen verwendet. |
| Super Dark Stone |
Tief dunkelblauer Farbton, der durch eine zweifache Färbung erzielt wird. |
| Tie-Dye |
Gewebe oder Stücke werden gefaltet und abgebunden,
so dass nach der Färbung oder dem Bleichprozess verschiedene Musterungen
auf dem Stoff entstehen. |
| Unisex |
Geschlechtsneutraler Modestil, welcher bei den Jeans in der Regel
den Männermodellen entspricht. |
| Used Washed |
Gewünschter Abnutzungs-Look, wird individuell an jeder Jeans vorgenommen. |
| Veredelung |
Auch Ausrüstung genannt. Nach dem Weben werden eine Reihe weiterer Behandlungen an dem Stoff durchgeführt,
z.B. Färbungen, Waschungen, Druckverfahren, chemische Bahandlung gegen Insektenbefall. |
| Wet Processing |
Oberbegriff für verschiedene Arten der Textilveredelung mit Hilfe von
Wasser oder anderer Flüssigkeiten und mannigfachen mechanischen Verfahrensweisen. |
| Width |
Die handelsübliche Bundweite für Erwachsene beträgt 27-40 inch. Darüber
hinaus bieten einige Hersteller Sondergrössen bis 60 inch an. |
| Women´S Cut |
Spezielle Jeansform für Frauen mit besonders schlanker Taille und runden
Hüften. |
| Zip Fly |
Reissverschluss anstelle der klassischen Knopfleiste. |